Für Torrekorde ist Harry Kane unzählige Male gerühmt worden. Vor der anstehenden Rückkehr von Jamal Musiala auf den Platz nach langer Verletzungspause hob Trainer Vincent Kompany eine Stärke des Stürmerstars hervor, die während der langen Zwangspause vom deutschen Fußball-Nationalspieler besonders gefragt war. Kane habe manchmal «diese Momente, in denen er ein bisschen diesen Toni-Kroos- und Kevin-De-Bruyne-Pass hat», sagte der Trainer des deutschen Rekordmeisters.
Kompanys Bedingung
Dass Kane nicht immer nur in der Spitze zu finden sei, habe aber nicht am Fehlen von Musiala gelegen. Die Offensivspieler hätten bei ihm viele Freiheiten. «Wenn Harry in der Box sein möchte, dann darf er jedes Mal dahin», sagte Kompany. Und wenn er sich gegen tiefstehende Verteidiger zurückfallen lassen wolle, könne der Engländer auch das tun.
Kompany verriet allerdings auch eine Bedingung für die Freiheiten. Wenn man im Angriff in das letzte Drittel komme, müssten zwei Spieler im Strafraum sein. Sonst stehe man falsch, sagte der Belgier. «Das ist eine Mischung zwischen Freiheit - und dann am Ende da zu sein, wo die Tore sind», sagte der Belgier.