Wochenlang ging es für Julian Nagelsmann und seine Himmelsstürmer nur nach oben, jetzt steht die junge Mannschaft von RB Leipzig nach zwei Pleiten in Folge erstmals voll im Wind. Mit fatalen Abwehrfehlern und teilweise irrwitzig vergebenen Großchancen besiegte sich Leipzig beim 0:2 (0:1) in der Champions League gegen Olympique Lyon selbst. Deshalb ist in der Fußball-Bundesliga am Samstag bei Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky) bereits Druck auf dem Kessel.
«Ich will es nicht größer machen, als es ist. Aber zwei Spiele hintereinander zu verlieren, ist nicht gut. Auch wie wir es verloren haben, ist nicht gut. Wir müssen jetzt den Akku wieder aufladen und nach vorn schauen. Wir haben keine Alternative», sagte Emil Forsberg. Der schwedische Spielgestalter saß nach einer mäßigen Vorstellung beim 1:3 gegen Schalke gegen Lyon zunächst nur auf der Bank, gab dem Spiel nach seiner Einwechslung nur wenig Impulse.
Die nächste Pleite ließ sich jedoch keineswegs an Forsberg festmachen. Vielmehr am Heimkomplex von Timo Werner, der trotz zweier Großchancen in der Königsklasse weiter torlos in der Red Bull Arena blieb. Und natürlich an den beiden folgenschweren Fehlern von Dayot Upamecano und Nordi Mukiele in der letzten Reihe, die zu den Gegentoren durch Memphis Depay (11.) und Martin Terrier (65.) führten.