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Dynamo stolpert trotz Überzahl bei VfB Stuttgart II

Dynamo stolpert trotz Überzahl bei VfB Stuttgart II
Stefan Kutschke verliert bei Stuttgarts Reserve überraschend. / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Dresden lässt im Aufstiegskampf erneut Punkte liegen. Bei der Stuttgarter Reserve wird Dynamo kalt erwisch und selbst in Überzahl reicht es nicht zum Sieg. Kutschke behält die Nerven vom Punkt.

Dynamo Dresden ist in der 3. Liga mächtig ins Stolpern gekommen. Beim Tabellen-15. VfB Stuttgart II verlor die Mannschaft von Thomas Stamm mit 1:2 (0:2) und verpasst den Sprung an die Tabellenspitze. Laurin Ulrich (38. Minute) brachte die Gastgeber überraschend in Führung, nach dem Wechsel erhöhte Samuele di Benedetto (48.). Stefan Kutschke (88./Foulelfmeter) traf für Dresden nur noch zum Anschluss. Stuttgarts Mohamed Sankoh sah in der 68. Minute wegen Nachtretens die Rote Karte. 

Die Dresdner begannen druckvoll, erarbeiten sich in Aspach auch gute Chancen. Die Gastgeber kamen nur schwer ins Spiel, machten aber das erste Tor: Nach einem Ballverlust ist Dynamo nicht hellwach, das nutzte Ulrich zur überraschenden Führung. Auch nach dem Wechsel wird der Aufstiegsmitfavorit kalt erwischt. Nachdem Dynamo-Torhüter Tim Schreiber einen kontrollierten Rückpass mit den Händen aufnimmt und somit einen indirekten Freistoß am Fünf-Meter-Raum verursacht, zimmert di Benedetto den Ball oben links in die Maschen. 

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Dynamo versuchte es mit neuem Personal, brachte Kutschke für Christoph Daferner. 24 Stunden vor dem Spiel war bekannt geworden, dass der Kapitän als Gesellschafter ein Fitnessstudio in Dresden eröffnet hatte, wo laut Club einer der beiden anderen Teilhaber «eine rechtsextreme Vergangenheit» hat. Nach einem intensiven Austausch mit der Geschäftsführung des Vereins hatte Kutschke «seine Sichtweise offengelegt und sich von rechtsextremen Hintergründen distanziert». 

Im Spiel behielt Kutschke die Nerven und sorgte vom Punkt für den Anschlusstreffer. Zuvor hatte Kaden Amaniampong des eingewechselten Dresdner Sascha Risch im Strafraum gefoult. Für mehr reichte es nicht.

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