Dynamo Dresden wird in der Auseinandersetzung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) um den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga keine juristischen Schritte einleiten. Das teilte der Verein am Freitag nach einer Versammlung seiner Gremien mit. «Im Ergebnis der Sitzung steht fest, dass die Sportgemeinschaft auf Rechtsmittel zur Kompensation des Wettbewerbsnachteils verzichtet», heißt es in der Mitteilung.
Präsidium auf seiner nächsten Mitgliederversammlung der Liga Anfang August eine Aufstockung der 2. Bundesliga auf 19 Vereine zur Abstimmung stellt. Dieser Antrag wurde von der DFL abgelehnt. Von juristischen Schritten sehen die Sachsen ab. «Im Prozess der Risikoabwägung mussten wir feststellen, dass etwaige Konsequenzen nicht bis ins Detail vorhersehbar sind. Wir hätten uns mit allen Folgen darauf einstellen müssen, dass wir auf eine jahrelange juristische Auseinandersetzung mit sehr geringen Aussichten auf Erfolg zusteuern», sagte Dynamos Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig in der Vereinsmitteilung.