Jetzt oder nie. Mit einem Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg am kommenden Samstag (13.30 Uhr/Sky) könnte die SG Dynamo Dresden zumindest den direkten Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga verhindern. Bei dann noch verbleibenden zwei Spielen wären die Dresdner nicht mehr durch den sächsischen Erzrivalen Erzgebirge Aue einzuholen. Zeitgleich schwinden jedoch die Chancen der Elbestädter auf den direkten Ligaverbleib. Das 2:2 (2:0) in Düsseldorf ist mit einem Blick auf die Konkurrenz zu wenig.
«Ein Punkt ist besser als keiner», sagte Ransford-Yeboah Königsdörffer bilanzierend nach dem Freitagabendspiel bei der Fortuna. Erst nach der Einwechslung des Youngsters Mitte des zweiten Durchgangs hatte Dynamo auswärts bei Fortuna Düsseldorf (2:2,2:0) offensiv überhaupt stattgefunden. Das Anschlusstor durch Paul Will (71.) hatte der Angreifer mit eingeleitet. Nur neun Minuten später gelang ihm selbst der Ausgleich. «Aber davon können wir uns nichts kaufen. Wir müssen jetzt mal einen Sieg einfahren, sonst wird das nix, sonst wird es nur über die Relegation gehen», ordnete Königsdörffer treffend ein.