Die beiden Matchwinner klatschten sich zufrieden ab, die Fans sangen schon weit vorher: «Berlin, Berlin. Wir fahren nach Berlin.» Der FC Bayern ist seinem Sehnsuchtsort bis auf eine letzte Hürde ganz nah gekommen. Ein eiskalter Doppelschlag innerhalb von nur drei Minuten nach der Halbzeit beim 2:0 (0:0) gegen RB Leipzig reichte den Münchnern, um erstmals seit 2020 wieder auf den Triumph im DFB-Pokal-Finale am 23. Mai hoffen zu dürfen.
Mintzlaff sieht «ordentliche Leistung»
Die Leipziger sind dann ungewohnter Weise außen vor. «Es war eine ordentliche Leistung von uns», sagte Red Bulls Unternehmens-Geschäftsführer und RB-Aufsichtsrat Oliver Mintzlaff in der ARD. Dann fehle aber immer das Quäntchen, den Ball ins Tor zu bringen oder den Zweikampf zu überwinden. «Da müssen wir doch noch einiges dran arbeiten, um wirklich so einen Schritt gegen den FC Bayern gehen zu können», betonte Mintzlaff.
Kanes irre Quote
Vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann verwandelte Harry Kane in einer Partie, der es in einem Alles-oder-nichts-Spiel lange an Intensität mangelte, in der 64. Minute ganz cool einen Foulelfmeter. Von 34 Strafstößen hat der englische Nationalstürmer 32 verwandelt. Und vielleicht noch beeindruckender: Es war Kanes 39. Saisontor im 34. Pflichtspiel.