Gegen Jahresende haben Spendenaktionen Hochkonjunktur. Doch auch Hilfsorganisationen haben mit Corona zu kämpfen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Gerade mit Blick auf Weihnachten sei fraglich, ob zum Beispiel bei weniger Andrang in Sachsens Kirchen Spenden in ähnlicher Höhe wie in den Vorjahren zusammenkämen. «Die traditionellen Spendensammelwege wie Kollekten werden wohl stark einbrechen», sagte Sigrid Winkler-Schwarz, Sprecherin des Diakonischen Werks der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen. Viele Träger setzen in der Krise daher verstärkt auf Online-Formate wie digitale Spendenläufe. Zugleich funktionieren aber gezielte Corona-Hilfen gut, wie der Corona-Nothilfefonds des DRK zeigt.
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