Nach rechtsextremen Protesten beim Christopher Street Day (CSD) im ostsächsischen Bautzen ruft die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zu einer engeren Abstimmung mit Veranstaltern zum Schutz vor Übergriffen auf. «Die eigentlichen CSD-Demonstrationen werden gut organisiert und von der Polizei in enger Abstimmung mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern geschützt», sagte der GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag.)
«Schwieriger ist es, die An- und Abreise und Veranstaltungen im Umfeld eines CSD zu schützen, wenn sich die Community am Abend nach einer Demonstration in Clubs oder anderswo trifft», gab der Gewerkschafter zu bedenken. Die Polizei wisse, wo angemeldete Versammlungen stattfinden, sie wisse aber im Zweifelsfall nicht, wo die Teilnehmer im Anschluss noch feiern gingen. Kopelke appellierte an die Veranstalter rund um den CSD: «Sprechen Sie im Vorfeld mit der Polizei, dann können wir sie auch besser schützen.»