Während der Corona-Pandemie zögern Heiratswillige bisweilen mit dem Gang zum Standesamt. Wegen des Pandemiegeschehens gebe es Umbuchungen und auch Absagen, sagte eine Sprecherin der Stadt Dresden bei einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa in den großen sächsischen Städten und bei Hochzeitsveranstaltern. Das geschehe meist kurzfristig, so dass die Termine in der Regel nicht neu vergeben werden könnten und sich die Zahl der Eheschließungen verglichen mit den ursprünglich geplanten Terminen verringere. Das Standesamt habe jedoch grundsätzlich «kein verändertes Buchungsverhalten» der Paare beobachtet, hieß es. Hochzeitsveranstalter sehen die Heiratswilligen verunsichert.
Natürlich würden auch in Zeiten von Corona Ehen geplant und geschlossen, hieß es in der Stadtverwaltung Chemnitz. «Erfahrungsgemäß finden im Januar die wenigsten Eheschließungen statt», sagte ein Sprecher. Bis zum 10. Januar gebe es gar keine Anmeldungen, am 12. Januar seien vier Eheschließungen geplant. Ob diese tatsächlich stattfänden, könne jedoch erst Anfang des Monats gesagt werden.