Umsatz und Zahl der Beschäftigten in der sächsischen Industrie sind im Jahr 2025 zurückgegangen. Die 1.262 Industrie-Betriebe im Freistaat erwirtschafteten im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 230.000 Beschäftigten einen Umsatz von 74,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
Weniger Betriebe im Bauhauptgewerbe
Der preisbereinigte Umsatz fiel demnach binnen Jahresfrist um minus 2,4 Prozent, die Zahl der in der Industrie beschäftigten Menschen um minus 2,3 Prozent. «Ein höherer Beschäftigtenrückgang wurde letztmalig 2009 im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise (-3,3 Prozent) verzeichnet», teilten die Statistiker mit.
Sie wiesen darauf hin, dass die Zahl der Betriebe etwa im Bauhauptgewerbe zurückging, die Beschäftigtenzahl aber weitgehend konstant blieb. Preisbereinigt stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf rund sieben Milliarden Euro.
Im Binnenhandel ergab sich 2025 ein differenziertes Bild: Während der preisbereinigte Umsatz beispielsweise im Kraftfahrzeughandel um minus 0,3 Prozent zurückging, legte der Einzelhandel hier um 1,4 Prozent zu.