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VW Sachsen vor weiterem Jobabbau wegen E-Auto-Flaute

VW Sachsen vor weiterem Jobabbau wegen E-Auto-Flaute
Zwickau: VW Sachsen plant wegen Flaute bei E-Autos weitere rund 1000 befristete Stellen zu streichen / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieSachsen News

Zwickau (dpa/sn) - Wegen mauer Nachfrage nach E-Autos müssen weitere befristet Beschäftigte bei Volkswagen in Zwickau um ihre Jobs bangen. Die Rede ist von 1.000 bis 1.200 Verträgen, die wohl bis Ende 2025 auslaufen. Eine finale Entscheidung dazu soll im August fallen, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Über diese Zahl hatte zuvor die «Freie Presse» berichtet. Derzeit zählt die E-Auto-Fabrik nach Unternehmensangaben rund 9.400 Beschäftigte.

Für den Start der Elektromobilität hatte Volkswagen in Zwickau die Belegschaft mit rund 2.700 befristet Beschäftigten aufgestockt. Mehr als 500 wurden nach früheren Angaben im vergangenen Jahr entfristet, doch wegen der mauen Nachfrage nach E-Autos mussten Ende 2023 bereits 269 gehen. Für dieses Jahr war ein Stellenabbau um 500 vorgesehen. Ein noch weiterer Rückgang kommt nicht unerwartet: Das Unternehmen hatte mit Blick auf die Befristungen stets betont, dass deren Verlängerung abhängig von der Marktlage sei. Und da bleibt die Situation angespannt. Es fehle an ausreichend neuen Bestellungen, hieß es. 

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Weitere Schritte zum Zwei-Schicht-Betrieb

Volkswagen Sachsen hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, wegen der Nachfrageschwäche die Umstellung auf einen reinen Zwei-Schicht-Betrieb in Zwickau voranzutreiben. Schon im November war für eine der beiden Fertigungslinien die dritte Schicht gestrichen worden. Die Umstellung für das Werk insgesamt soll ab August vollzogen werden. 

Sabine Zimmermann, Landesvorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), gab der Bundes- und Landespolitik eine «erhebliche Mitschuld» an der schwachen Nachfrage nach E-Autos. «Man hätte zunächst für eine ordentliche Infrastruktur bei den Ladestellen sorgen müssen, bevor man die große Energiewende ausruft und dann frustrierte Käufer zurücklässt. So nämlich fährt man die ökologisch wichtige Energiewende vor die Wand.» 

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