Vom Brandenburger Tor über den Felsendom in Jerusalem bis zur Moskauer Basilius-Kathedrale - rund 100 berühmte Bauwerke können Besucher der Miniwelt in Lichtenstein bei einem Spaziergang erkunden. An diesem Montag feiert der 6,5 Hektar große Freizeitpark sein 25. Jubiläum. Dazu wird eine weitere Sehenswürdigkeit enthüllt: die Hängenden Gärten der Semiramis. Die Betreiber machen damit die sieben antiken Weltwunder komplett. Und an Ideen für weitere Modelle fehlt es nicht.
Am 15. Juli 1999 wurde der Park auf dem Areal der ersten sächsischen Landesgartenschau im Landkreis Zwickau eröffnet. Damals lockten zunächst rund 60 originalgetreue Modelle berühmter Bauwerke im Maßstab 1:25. Seither ist ihre Zahl stetig gewachsen. 2007 kam auch ein Planetarium mit mehr als 70 Plätzen hinzu, wo Besucher Wissenswertes zur Sternenwelt erfahren. Ideengeber für die Miniwelt war Werner Schmitt, der bis heute die Geschäfte führt.
Vorbild sei ein Miniaturenpark im österreichischen Klagenfurt gewesen, erklärt Schmitt. Als seine Familie dort 1995 zu Besuch gewesen sei, hätten sie Busse aus Sachsen, Thüringen und Bayern gesehen. Das können wir auch, habe er sich gedacht. «So entstand die Idee, einen Park in Sachsen zu schaffen mit dem Hintergrund, in der Tourismusbranche feste Arbeitsplätze aufzubauen.»