Seit 25 Jahren gibt es das Melt-Festival auf dem Ferropolis-Gelände bei Gräfenhainichen - am Donnerstag beginnt nun die letzte Ausgabe. «In den letzten Jahren sind die Kosten für uns als Veranstalter immens gestiegen», sagte Festivaldirektor Florian Czok der Deutschen Presse-Agentur. Im Vergleich zu anderen Festivals dieser Art seien auch die Einnahmen durch Sponsoring niedrig. «Dadurch war es schon länger eine Herausforderung, schwarze Zahlen zu schreiben», so Czok. Ende Mai hatten die Festivalmacher mitgeteilt, dass es das Melt in diesem Sommer das letzte Mal geben werde
Das Festival gibt es seit 1997. Seit 1999 diente das ehemalige Braunkohle-Tagebau-Areal nahe Dessau-Roßlau mit seinen ausgedienten Baggern als Kulisse. In Erinnerung an die letzten Jahrzehnte soll in diesem Jahr unter anderem der Sleepless Floor noch einmal Teil der Veranstaltung sein. Das letzte Melt dauert bis zum Samstag. Auf den Bühnen werden etwa DJ Koze, Cobrah, Ellen Allien, Paula Hartmann, die Sugababes, Supergloss und Laura Vargas erwartet.