Von dem europäischen Wasserstoffvorhaben mit einem Volumen von bis zu 6,9 Milliarden Euro profitieren auch zwei Projekte in Sachsen. Bund und Land planen eine gemeinsame Förderung von rund 20 Millionen Euro, wie das sächsische Wirtschaftsministerium heute mitteilte. Der Freistaat werde sich mit sechs Millionen Euro beteiligen.
Fit für die Zukunft
Die beiden Projekte des Leipziger Fernleitungsnetzbetreibers Ontras sollen die infrastrukturelle Anbindung Sachsens und Ostdeutschlands an Wasserstoffprojekte in West- und Osteuropa sowie an der Ost- und Nordsee sicherstellen. Damit könne Wasserstoff erstmals in großen Mengen über weite Strecken transportiert werden. Dies sei notwendig, um Stahlwerke, Chemieanlagen und Kraftwerke fit für die Zukunft zu machen und einseitige Abhängigkeiten bei den Lieferbeziehungen zu vermeiden.