Die Klagen in Asylangelegenheiten an den sächsischen Verwaltungsgerichten in Dresden, Chemnitz und Leipzig nehmen weiter zu. «Der Trend ist stark steigend», sagte ein Sprecher des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Bautzen auf Anfrage. Ende September lag die Zahl der Eingänge bei 5.844 und damit um gut 400 über denen des Vorjahres. Für das aktuelle Gesamtjahr geht das OVG von insgesamt knapp 8.000 Eingängen aus - angesichts der Entwicklung im Sommer mit der Tendenz weiter nach oben.
Dabei widersprechen derzeit in den meisten Fällen Menschen aus Venezuela - diese Verfahren werden in Sachsen konzentriert - sowie Syrien, der Türkei, Afghanistan und dem Irak dem Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf).