Die SPD-Spitzenkandidatin zur Europawahl, Katarina Barley, hat eine «mutige und wache Zivilgesellschaft» gefordert. Es gelte für jeden, die Stimme zu erheben und einzustehen für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Frieden, sagte sie am Samstag auf einer Großkundgebung auf dem Burgplatz in Leipzig. Es gehe den Menschen buchstäblich «an den Kragen», wenn Rechtsradikale an die Regierung kämen.
Während seiner Rede in Leipzig wurde Scholz von einer Handvoll Menschen durch propalästinensische Zwischenrufe gestört. Diesen rief der Bundeskanzler unmissverständlich zu, dass «Israel sehr wohl das Recht habe, die Terrororganisation Hamas zu bekämpfen.» Die Hamas solle das Angebot eines Waffenstillstandes annehmen. Nur dies könne Frieden und Sicherheit gewährleisten.
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