Sachsen will über eine Bundesratsinitiative die Fahrschulausbildung in Deutschland modernisieren. In erster Linie geht es darum, die Kosten zu dämpfen. Der Führerschein sei sehr teuer geworden und dauere sehr lange, sagte Verkehrsministerin Regina Kraushaar (CDU) nach der Kabinettssitzung in Dresden. Der Führerschein dürfe nicht vom Geldbeutel abhängen.
Verkehrssicherheit soll Maßstab bleiben
«Der Führerschein ist für viele junge Menschen, gerade im ländlichen Raum, keine Option, sondern Voraussetzung für Ausbildung, Arbeit, Familie und Freizeit», betonte Kraushaar. Die Bundesratsinitiative setze dort an, wo Kosten entstünden. «Wir brauchen weniger Wiederholungen, weniger Leerlauf, und wir brauchen deutlich mehr Planbarkeit wie auch klare Qualitätsstandards.» Sachsen verspreche sich einen deutlichen Schub von digitalen Lernformen. Der Maßstab bleibe aber die Verkehrssicherheit.