Sachsen will Kinder und Jugendliche besser für den Umgang mit digitalen Medien fit machen. «Für junge Menschen ist das «Online-Sein» mittlerweile ein Normalzustand. Neben vielen Chancen, die die digitale Transformation mit sich bringt, birgt der digitale Raum auch Gefahren und Risiken», erklärte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag zur Vorstellung des 6. Kinder- und Jugendberichtes im Freistaat. Junge Menschen müssten deshalb zu einem verantwortungsbewussten und selbstsicheren Umgang mit digitalen Medien befähigt werden. «Es ist unsere gemeinsame Verantwortung junge Menschen auf diesem Weg tatkräftig zu unterstützen.»
Köpping hatte den Bericht auf einer auswärtigen Kabinettssitzung in Oschatz vorgestellt und anschließend der Öffentlichkeit präsentiert. Er steht unter dem Titel «Digital ist halt normal» und befasst sich hauptsächlich mit dem Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in digitalen Lebenswelten sowie daraus entstehenden Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe. Für die Analyse waren knapp 1200 junge Leute im Alter zwischen 10 und 21 Jahren befragt worden. 94 Prozent von ihnen besitzen ein eigenes Smartphone und fast alle von ihnen nutzen es täglich, ergab die Umfrage.