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AfD-Fraktion verhängt 5.000 Euro Ordnungsgeld gegen Moosdorf

AfD-Fraktion verhängt 5.000 Euro Ordnungsgeld gegen Moosdorf
Der AfD-Abgeordnete Matthias Moosdorf muss ein Ordnungsgeld zahlen. (Archivild) / Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Von: DieSachsen News
5.000 Euro Strafe und sechs Wochen Redeverbot im Bundestag: Ein Brandbrief mit persönlichen Angriffen auf Fraktionsvize Frohnmaier haben für den AfD-Bundestagsabgeordneten Moosdorf Folgen.

Die Spitze der AfD-Bundestagsfraktion hat Ordnungsmaßnahmen gegen den sächsischen Abgeordneten Matthias Moosdorf verhängt. Der frühere außenpolitische Sprecher der Fraktion soll 5.000 Euro Ordnungsgeld zahlen, darf sechs Wochen lang nicht im Bundestag sprechen und für drei Monate nicht auf Fraktionsveranstaltungen auftreten. 

Der Beschluss fiel in der Sitzung des AfD-Fraktionsvorstands am Montagnachmittag. Ein Sprecher der Fraktion bestätigte dies der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte das Nachrichtenportal «t-online» berichtet.

Hintergrund der Entscheidung sind Meinungsverschiedenheiten über den politischen Kurs und gegenseitige persönliche Angriffe. Moosdorf hatte in einem öffentlich gewordenen Brief an seine Fraktionskollegen den aktuellen außenpolitischen Sprecher, Fraktionsvize und Vorsitzenden des Arbeitskreises Außenpolitik der Fraktion, Markus Frohnmaier, hart angegriffen und indirekt dessen Ablösung fordert.

In der vergangenen Legislaturperiode stand Moosdorf selbst als damaliger außenpolitischer Sprecher fraktionsintern in der Kritik. Es ging etwa um eine Russland-Reise und Verbindungen nach Moskau. Der Cellist hatte eine Honorarprofessur an der international bekannten Moskauer Gnessin-Musikhochschule angenommen. Die Akademie wird vom russischen Kulturministerium finanziert.

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