Innenminister Armin Schuster (CDU) hält mit Blick auf mögliche Drohnenattacke eine Risikoanalyse in Sachsen für unverzichtbar. Besonders relevante Ziele seien etwa Talsperren, Energieanlagen, die Wasser-Infrastruktur und das Mikrochip-Cluster Dresden, sagte er nach der Kabinettssitzung in Dresden. Man könne das mit stationären Abwehranlagen machen und auch mit mobilen Anlagen.
Schuster für stationäre und mobile Anlagen bei der Drohnenabwehr
«Beides werden wir brauchen», sagte der Minister. Allerdings seien mobile Anlagen drei- bis viermal so teuer wie die stationären. Für eine mobile Anlage könne man beim Stand der heutigen Technik mit etwa neun Millionen Euro rechnen, eine stationäre liege etwa bei zwei bis drei Millionen Euro.