Der Rechtsextremist Martin Sellner hat in Chemnitz zu Anhängern gesprochen, die sich am Rathaus versammelt hatten. Der Österreicher sprach dabei laut einem dpa-Reporter kurz aus einem Fenster des Gebäudes zu den versammelten Menschen und hielt danach draußen eine weitere Rede.
Sellner, der frühere Kopf der Identitären Bewegung in Österreich, war von der Stadtratsfraktion Pro Chemnitz/Freie Sachsen eingeladen worden. Eigentlich hatte er im Rathaus bei einer öffentlichen Fraktionssitzung zum Thema «Remigration» sprechen sollen - doch das wurde durch Gerichtsbeschlüsse verhindert.