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Rekordbudget für Autobahnen und Bahn: Tschechien investiert 183 Milliarden Kronen

Rekordbudget für Autobahnen und Bahn: Tschechien investiert 183 Milliarden Kronen
Die tschechische Regierung hat für 2027 einen Rekordhaushalt für Verkehrsinfrastruktur von 183,1 Milliarden Kronen verabschiedet – für neue Autobahnen, Bahnstrecken und die Sanierung bestehender Infrastruktur. Foto: Ministerstvo dopravy ČR
Die tschechische Regierung hat den Haushaltsentwurf des Staatlichen Verkehrsinfrastrukturfonds für 2027 verabschiedet. Das Rekordvolumen von 183,1 Milliarden Kronen ist fast 14 Milliarden mehr als im laufenden Jahr.

Die tschechische Regierung hat den Haushaltsentwurf des Staatlichen Verkehrsinfrastrukturfonds (SFDI) für 2027 verabschiedet. Das teilte Verkehrsminister Ivan Bednárik mit. Mit einem Gesamtvolumen von 183,1 Milliarden Kronen ist es der größte Verkehrsinfrastruktur-Haushalt in der Geschichte Tschechiens – fast 14 Milliarden Kronen mehr als im laufenden Jahr. Der Entwurf geht nun an das Abgeordnetenhaus.

Von der Gesamtsumme sind 127 Milliarden Kronen als Investitionsausgaben vorgesehen – 7,5 Milliarden mehr als im genehmigten Haushalt 2026. Die verbleibenden 56,1 Milliarden Kronen fließen in Reparaturen, Instandhaltung und Betrieb der Infrastruktur. Nationale Mittel belaufen sich auf 161,3 Milliarden Kronen, dazu kommen 21,8 Milliarden aus europäischen Programmen – hauptsächlich aus dem Verkehrsprogramm, der Connecting-Europe-Fazilität (CEF) und dem Modernisierungsfonds.

Der größte Anteil geht an die Straßen- und Autobahndirektion mit 87 Milliarden Kronen, die Eisenbahnverwaltung erhält 77,6 Milliarden. Derzeit sind 266,4 Kilometer Autobahnen und Hauptstraßen im Bau. Im nächsten Jahr sollen neue Abschnitte der Autobahn D52, ein weiterer Teil der D55 sowie Ortsumgehungen von Krnov und Opava in Angriff genommen werden. Die Eisenbahnverwaltung modernisiert die Strecken Hradec Králové–Týniště nad Orlicí und Otrokovice–Zlín und treibt die Vorarbeiten für den Bahnanschluss des Prager Flughafens voran. Rund 1,5 Milliarden Kronen sind für die Modernisierung der Wasserstraßen vorgesehen.

„Wer behauptet, unsere Regierung investiere nicht, dem sei nur der Haushaltsentwurf des SFDI gezeigt", sagte Minister Bednárik. SFDI-Direktor Zbyněk Hořelica bezeichnete das Dokument als „Rekord-Haushaltsentwurf für die Verkehrsinfrastruktur".