Die Leistungen tschechischer Schüler sind bei der neuen PISA-Studie in Mathematik und Lesen zurückgegangen. Das geht aus den am 8. September veröffentlichten Ergebnissen der OECD hervor. In den Naturwissenschaften blieb das Ergebnis gegenüber 2022 dagegen weitgehend stabil. Tschechien liegt dennoch in allen drei Kernbereichen über dem OECD-Durchschnitt.
Bei der Mathematik erreichten die tschechischen 15-Jährigen im Jahr 2025 durchschnittlich 477 Punkte, in der Lesekompetenz waren es 468 Punkte. In den Naturwissenschaften kamen sie auf 490 Punkte. Zum Vergleich: Der OECD-Durchschnitt lag bei 463 Punkten in Mathematik, 461 Punkten im Lesen und 482 Punkten in den Naturwissenschaften.
Auch langfristig zeigt sich insbesondere in Mathematik ein negativer Trend. Gegenüber 2015 ging das tschechische Ergebnis um 22 Punkte zurück, beim Lesen waren es 13 Punkte. Die Naturwissenschaften entwickelten sich dagegen langfristig vergleichsweise stabil. Der Anteil der Schüler, die nicht einmal die zweite Kompetenzstufe erreichen, stieg seit 2015 in Mathematik um sieben Prozentpunkte und beim Lesen um fünf Prozentpunkte.