Ein neuer Gedenktag. Die neue Regierung unter Andrej Babiš hat grünes Licht für die Einführung eines neuen Gedenktages in Tschechien gegeben. Der 30. März wird künftig als Tag der tschechischen Flagge gefeiert, um an die gesetzliche Verankerung des nationalen Symbols im Jahr 1920 zu erinnern. Das teilte die Plattform Tschechien.News mit.
Der 30. März könnte künftig als bedeutender Gedenktag begangen werden. Das Kabinett unterstützte einen entsprechenden Vorschlag zur Änderung des Gesetzes über staatliche Feiertage, sonstige Feiertage, bedeutende Tage und arbeitsfreie Tage. Eingebracht wurde der Antrag von Premierminister Andrej Babiš in seiner Funktion als Abgeordneter. Der neue Gedenktag soll an den 30. März 1920 erinnern – jenes Datum, an dem die damalige tschechoslowakische, heutige tschechische Flagge offiziell gesetzlich verankert wurde. „Ich hoffe, dass wir künftig unseren staatlichen Symbolen und unserer Geschichte mehr Wertschätzung entgegenbringen“, sagte Babiš nach der Sitzung. Der 30. März erinnert an das Jahr 1920, als die tschechoslowakische Flagge offiziell gesetzlich verankert wurde.
Darüber hinaus befasste sich die Regierung mit einem Gesetzesentwurf zur Einführung eines Pfandsystems für Kunststoffgetränkeflaschen und Getränkedosen, welchem das Kabinett jedoch ablehnend gegenüberstand. Babiš erklärte, dass ein solches System keinen Mehrwert brächte, da Tschechien über ein funktionierendes System der Mülltrennung verfüge.