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Zivilcourage: Buntes Meißen dankt für Berliner Auszeichnung

Fünf Personen stehen nebeneinander vor einer Presswand und halten zwei gerahmte Urkunden zum Preis für Zivilcourage
Preisverleihung in Berlin (von links): Bernd Pickert und Tanja Tricarico von „Geschichte hat Zukunft“, Förderkreis-Vorsitzende Lea Rosh sowie Bernd Oehler und Jana Henker von „Buntes Meißen“. Foto: Jannis Uffrecht
Das Meißner Bündnis Buntes Meißen hat in Berlin einen Preis für sein Engagement erhalten. Was der Verein zur Ehrung sagt und warum er dabei von scharfem Gegenwind spricht, lesen Sie hier.

Meißen/Berlin. Das Bündnis „Buntes Meißen – Bündnis für Zivilcourage e. V.“ ist am Montag, 2. November 2026, in Berlin mit dem „Preis für Zivilcourage – Gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“ ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand im Hotel Adlon Kempinski statt, wie der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas mitteilt. Bernd Oehler und Jana Henker nahmen die Urkunde für den Meißner Verein entgegen.

Der Verein äußerte sich in einer Erklärung: „Wir danken der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas für die Verleihung des Preises für Zivilcourage, weil uns die Erinnerung des geschehenen Unrechts verbindlicher Anstoß ist, uns trotz scharfen Gegenwindes heute für die Verhinderung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einzusetzen und weiterhin für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft einzutreten, an der alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Lebensweise teilhaben können.“

Den Preis vergeben der Förderkreis und die Jüdische Gemeinde zu Berlin. In diesem Jahr teilen sich zwei Vereine die Auszeichnung, der zweite Preisträger ist „Geschichte hat Zukunft – Neuendorf im Sande e. V.“. Beide Vereine bekommen jeweils 2.000 Euro Preisgeld.

Der Preis für Zivilcourage wird seit 2010 vergeben. Er würdigt Menschen, Initiativen und Organisationen, die sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus und für demokratische Werte einsetzen. Die Verleihung fand beim 20. Charity-Dinner statt, dessen Erlöse der Spendenkampagne „Raum der Namen“ zugutekommen.