Die Stadt Meißen und der Verein 1100 Jahre Meißen haben am Mittwochabend im Hof der Roten Schule und im Kreuzgang des Stadtmuseums das „Jahr der Ideenschmieden 2026" eröffnet. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung. Oberbürgermeister Markus Renner erklärte beim Auftakt, was hinter dem Format steckt: In den vergangenen Monaten hätten engagierte Menschen in thematischen Arbeitsgruppen Wünsche und Projekte formuliert, die das Jubiläum „1.100 Jahre Meißen" im Jahr 2029 zu einem unvergesslichen Erlebnis machen sollen. Nun gehe es darum, diese Ideen zusammenzufügen und bis 2029 umzusetzen.
Gemeinsam mit Kulturreferentin Sara Engelmann und Schauspieler Christian Friedel enthüllte Renner das „Wimmelbild der Wünsche". Illustratorin Antje Dennewitz hat darin die 2025 gesammelten Ideen und Wünsche grafisch festgehalten. Ab kommender Woche ist das großformatige Bild im Rathausfoyer zu sehen.
Auf Plakatwänden wurden zudem 16 erste Projektideen aus den Arbeitsgruppen präsentiert – darunter ein Erzählcafé, Elbe- und Triebisch-Erlebnisräume, außerschulische Lernorte, ein Kinderstadtplan und ein Keramik-Besucherzentrum in der einstigen Fliesenfabrik. Besucherinnen und Besucher konnten die Ideen mit eigenen Gedanken ergänzen. Eine besondere Aktion lud wortwörtlich zum Schmieden ein: Die Gäste konnten im Feuer einen eigenen Löffel schmieden und mit Monogramm versehen.