Nach der Stadtratssitzung am Dienstag, 1. Juli, in der die Schließung der Kita „Regenbogen“ zum 31. Juli 2027 beschlossen wurde, sind in sozialen Netzwerken zahlreiche Fragen und Spekulationen aufgekommen. Das teilte die Stadt Meißen am Mittwoch mit. Ursprünglich war die Schließung der Kita „Meißner Spatzen“ vorgesehen, bevor ein kurzfristiger Änderungsantrag der AfD eine knappe Mehrheit fand. Die Stadt hat nun zentrale Fragen zusammengefasst und beantwortet.
Warum war ursprünglich die Schließung der „Meißner Spatzen“ vorgesehen?
Das Familienamt empfahl die Schließung einer kleineren Einrichtung, da dies mit Blick auf die sinkenden Kinderzahlen für 2027 ausgereicht hätte. Eine größere Kita wie die „Regenbogen“ bedeutet einen deutlich umfangreicheren Übergang für mehr Kinder, der mit längerer Vorbereitung stressfreier gestaltet werden kann. Besonders betroffen wären die elf Integrationskinder, die dort betreut werden. In den „Meißner Spatzen“ gibt es keine Integrationsplätze.
Zudem ist das Gebäude der Kita „Regenbogen“ barrierefrei, modern und langfristig mit geringeren Sach‑ und Investitionskosten verbunden als andere Einrichtungen.