Die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) hat am Mittwoch den Fördermittelbescheid des Freistaates Sachsen für die Beschaffung von 20 batterieelektrischen Standardlinienbussen erhalten. Das teilte die VGM mit. Die Förderung umfasst insgesamt 5,4 Millionen Euro und soll den Einstieg in einen weitgehend emissionsarmen Überlandverkehr im Landkreis ermöglichen. Die Ausschreibung für die Fahrzeuge läuft bereits, die Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen.
Vorausgegangen war die Bestätigung des erforderlichen Eigenanteils durch den Landkreis Meißen als Gesellschafter der VGM. Damit ist die finanzielle Grundlage für das Projekt gesichert. Für die Verkehrsgesellschaft bedeutet der Bescheid einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer modernen Busflotte. Bereits sechs elektrisch betriebene Kleinbusse sowie vier Elektrofähren wurden zuvor mit Unterstützung von Land und Bund angeschafft.
VGM‑Geschäftsführer Jens Dehnert spricht von einem „wichtigen Meilenstein“ für den Nahverkehr im Landkreis. Die neuen Fahrzeuge sollen nicht nur Emissionen reduzieren, sondern auch die Lebensqualität entlang der Linien verbessern. Die Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, Gabriele Ladewig, betont die Bedeutung der Förderung für den ländlichen Raum. Die VGM gehöre zu den ersten großen Anbietern außerhalb der Großstädte, die ihre Flotte systematisch elektrifizieren. Die Richtlinie Bus schaffe die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür, dass solche Investitionen auch im ländlichen Raum möglich seien.