Lommatzsch: Frau um mehr als 16.000 Euro betrogen
Eine 64-jährige Frau ist am Mittwoch in Lommatzsch um mehr als 16.000 Euro betrogen worden. Die Polizei teilte mit, unbekannte Täter hätten die Frau zwischen 16.30 Uhr und 19.15 Uhr telefonisch kontaktiert und behauptet, ihr Kind habe einen Unfall verursacht. Um eine drohende Untersuchungshaft abzuwenden, solle sie eine Kaution zahlen. Die 64-Jährige habe daraufhin etwa 16.000 Euro sowie Gold und Schmuck an einen unbekannten Abholer übergeben. Erst später habe sie den Betrug bemerkt. Die Polizei rät, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifel mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen zu sprechen. Außerdem nähmen Polizeibeamte keine Wertgegenstände oder Bargeld zur Sicherung mit. Übergaben würden immer quittiert, persönliche Kontakte hergestellt und Ausweise vorgezeigt. Übergeben werden solle kein Geld an Unbekannte; bei Verdacht solle die Polizei informiert werden.
In Radebeul ist am Donnerstag ein 87-jähriger Audi-Fahrer nach einem Zusammenstoß mit einem parkenden Skoda vom Unfallort geflohen. Der Mann habe gegen 10.40 Uhr an der Karl-Marx-Straße mit seinem Audi A1 beim Rangieren den geparkten Skoda Fabia touchiert und dabei einen bislang unbekannten Schaden verursacht, wie die Beamten mitteilten. Ein Zeuge habe die Polizei verständigt. Der deutsche Senior müsse sich nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.
Ebenfalls am Donnerstag hat es in Dresden-Kaditz in einer Wohnung an der Leipziger Straße gebrannt. Nach ersten Ermittlungen sei das Feuer gegen 15.25 Uhr in der Küche einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen. Verletzt worden sei niemand. Zur Höhe des Schadens habe die Polizei zunächst keine Angaben gemacht. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen.