Landkreis Meißen zeigt Krisenkommunikation auf Fachmesse
Das Verbundprojekt KriKom-LK-MEI präsentiert auf der Fachmesse FLORIAN 2026 in Dresden ein System für die Krisenkommunikation im Landkreis Meißen. Das teilte das Landratsamt Meißen mit. Vom 8. bis 10. Oktober informiert das Projektteam am Stand A6 in Halle 3 über den aktuellen Entwicklungsstand des autarken Kommunikationssystems.
Bei Vorführungen können Besucher einen Krisenkommunikationskoffer sowie eine multifunktionale Sirene der Verbundpartner KomRe AG und HÖRMANN Warnsysteme kennenlernen. Anhand der Technik soll gezeigt werden, wie moderne Krisenkommunikationssysteme funktionieren und im Ernstfall eingesetzt werden können.
Am 9. Oktober treffen sich außerdem die Verbundpartner und der Projektträger VDI auf dem Messegelände zu einem gemeinsamen Projekttreffen. Dabei wollen sie sich über die nächsten Schritte austauschen und weitere Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln.
KriKom-LK-MEI steht für „Krisenkommunikation im Landkreis Meißen“. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Verbundprojekt entwickelt ein ausfallsicheres Datenfunknetz, das unabhängig von herkömmlichen Kommunikationsnetzen funktioniert. Es soll im Katastrophenschutz eingesetzt werden und die Kommunikation zwischen Einsatzkräften und Bevölkerung auch bei schweren Schadenslagen und Stromausfällen ermöglichen.
Dafür setzt das Projekt auf intelligente Sirenenstandorte, digitale schwarze Bretter und mobile Katastrophenschutz-Leuchttürme. Ziel ist es, die Krisenkommunikation auch dann aufrechtzuerhalten, wenn die übliche Infrastruktur ausfällt.