Bei den 73. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ist die Leipziger Delegation mit nur einer Medaille zurückgekehrt. In insgesamt sieben Wettbewerben waren Athletinnen und Athleten aus Leipzig am Start. Nach einem verletzungsbedingten Rückschlag zum Auftakt sorgte am Wochenende zumindest eine Silbermedaille für einen versöhnlichen Abschluss.
Am Sonntag konzentrierte sich Martin voll auf die 800 Meter. Hinter Favorit Alexander Stepanov vom VfL Sindelfingen lief er zu Silber. Bereits 2022 hatte er bei den Titelkämpfen in Berlin über diese Distanz Rang zwei belegt.
Farken muss 3.000-Meter-Rennen aufgeben
Ein weiterer Medaillenkandidat fiel am Freitagabend aus. Robert Farken (SG MoGoNo) lag über 3.000 Meter in aussichtsreicher Position, musste das Rennen nach rund 2.100 Metern jedoch mit Schmerzen im rechten hinteren Oberschenkel beenden. Die Hoffnung richtet sich nun darauf, dass keine schwerwiegende Verletzung vorliegt – mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft.
Für die Starterinnen und Starter des SC DHfK Leipzig stand vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund. Lilly Empl (60 Meter Hürden/8,49 Sekunden) und Joelina Miltschus (200 Meter/24,22 Sekunden) blieben knapp über ihren Bestzeiten und schieden ebenso im Halbfinale aus wie Noah Malcharek über 60 Meter Hürden.