Weihnachtskrimi aus dem Erzgebirge von Seidenglanz und Zinn
Ein Toter im Nussknackerkostüm liegt in einer Kirche; kurz darauf verschwinden Maria und Josef aus einer Weihnachtskrippe. Mit dieser Ausgangslage beginnt „Mord unterm Weihnachtsstern“, der neue Weihnachtskrimi von René Seidenglanz und Danielle Zinn. Der Roman spielt im fiktiven Silberberg im Erzgebirge. Der Emons Verlag hat das Buch am 30. September 2026 veröffentlicht.
Im Mittelpunkt steht Kommissar Konrad Körnig, der seinen ersten Fall übernehmen muss. Die Ermittlungen führen nach Verlagsangaben in alte Bergwerksstollen, zu Kunstdiebstahl und in die organisierte Kriminalität. Als ein weiterer Mord geschieht, gerät Körnig selbst in Gefahr. Die Journalistin Doreen Lindner unterstützt ihn, hütet laut Buchbeschreibung aber ein eigenes Geheimnis.
Der Roman umfasst 336 Seiten und ist als Taschenbuch für 16 Euro erhältlich. Die ISBN lautet 978-3-7408-2635-2. Der Verlag beschreibt das Erzgebirge nicht nur als Kulisse: Weihnachtsmärkte, Schwibbögen, Handwerkskunst und Bergbautradition prägen die Geschichte. Die Handlung und ihre Figuren sind erfunden.
Eine Premierenlesung ist für den 24. Oktober in der Bergkirche St. Marien in Annaberg-Buchholz angekündigt. Weitere Termine nennt die Autorenseite: Am 6. November lesen Seidenglanz und Zinn in Elterlein, am 8. November in Beierfeld und am 18. November in Oberwiesenthal. In Annaberg-Buchholz folgen Lesungen am 27. November um 19.15 Uhr in der Erzgebirgsbuchhandlung, Wolkensteiner Straße 22, sowie am 4. Dezember um 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek. Dort kostet der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 9 Euro; Karten gibt es über die Tourist-Information.
Seidenglanz wurde 1976 in Annaberg-Buchholz geboren und leitet als Präsident eine Hochschule in Berlin. Danielle Zinn kam 1986 im Erzgebirge zur Welt und arbeitet in Leipzig. Sie veröffentlichte zunächst Kriminalromane auf Englisch und führt seit 2023 Seidenglanz’ Erzgebirge-Krimis weiter. „Mord unterm Weihnachtsstern“ ist ihr erster gemeinsamer Roman.
Zu Seidenglanz’ früheren Büchern zählen „Toter Schacht“ und „Kaltenhaide“; Zinn hat die Reihe unter anderem mit „Finsteres Erzgebirge“ und „Glutrotes Erzgebirge“ fortgeführt. Annaberg-Buchholz ist auch Schauplatz von Kriminalgeschichten im Fernsehen: DieSachsen hat zuletzt die ZDF-Folge „Mordholz“ besprochen, die Szenen in der Stadt zeigt.