Tausende Jugendliche aus dem sozialistischen Teil Deutschlands sollten hinter diesen Mauern umerzogen werden: Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau erinnert mit einer neuen Dauerausstellung an die repressiven Machtstrukturen der DDR. 35 Jahre, nachdem der letzte Jugendliche aus der Einrichtung in Nordsachsen entlassen wurde, wird darin der jugendlichen Opfer der sozialistischen Umerziehungspraxis gedacht.
«Mit der neuen Ausstellung haben wir vor allem noch mehr Raum für die Schicksale und Erfahrungen der Betroffenen geschaffen», sagte die Vorsitzende der Gedenkstätte, Gabriele Beyler, zur Eröffnung.