Sanierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Energiekrise: Deutschsprachige Opernhäuser sehen sich vor einer Vielzahl von Aufgaben. «Dabei ist ein Austausch unglaublich wichtig», sagte der Intendant der Leipziger Oper, Tobias Wolff, am Samstag im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Zu jenem Austausch verabreden sich Vertreter der Häuser zwei Mal jährlich im Rahmen der Deutschsprachigen Opernkonferenz (Dok), bis zum Samstag waren sie in Leipzig zu Gast. Neben Sorgen im Hinblick auf hohe Energiekosten stand dabei jedoch die Freude im Mittelpunkt: Nach zwei Jahren Corona-Pandemie füllen sich die Vorstellungssäle des Landes wieder.
So spielten viele Häuser wieder deutlich mehr, erst vor wenigen Tagen wurde in der Leipziger Oper Premiere gefeiert. «Die letzten zwei Jahre waren durch die Corona-Pandemie, die ja auch immer noch andauert, eine echt harte Zeit», sagte die Direktorin der Komischen Oper in Berlin und Dok-Leiterin, Susanne Moser. Vor allem eines habe die Pandemie aus Sicht der Opernhäuser gezeigt: Oper ist ein gemeinschaftliches Erlebnis, das durch Digitales nicht ersetzt werden kann.