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Deutsche Hoffnungen bei den Oscars

Eine Oscar-Statue steht vor dem Dolby Theatre. Foto: Matt Sayles/Invision/AP/dpa
Eine Oscar-Statue steht vor dem Dolby Theatre. Foto: Matt Sayles/Invision/AP/dpa

Bei der Oscarverleihung haben auch einige Filme mit deutscher Beteiligung Chancen auf eine Auszeichnung. In der Kategorie für den besten internationalen Spielfilm, dem sogenannten Auslands-Oscar, sind gleich drei dieser Werke nominiert: Das Drama «Quo Vadis, Aida?» der in Berlin lebenden Regisseurin Jasmila Žbanić, die Dokumentation «Kollektiv - Korruption tötet», an welcher der MDR beteiligt war, und «The Man Who Sold His Skin». Sie alle sind deutsche Koproduktionen.

«Quo Vadis, Aida?» geht für Bosnien-Herzegowina ins Oscar-Rennen, «Kollektiv - Korruption tötet» für Rumänien, «The Man Who Sold His Skin» für Tunesien. «Kollektiv - Korruption tötet» ist außerdem nominiert in der Sparte als beste Dokumentation. Der Film handelt von der Brandkatastrophe von 2015 in einem Bukarester Musikclub, bei der mehr als 60 Menschen ums Leben kamen. Er thematisiert auch die damit verbundenen Versäumnisse der Behörden. Der Film zeige, wie wichtig freie Medien für demokratische Gesellschaften sind, teilte Karola Wille als ARD-Filmintendantin und Intendantin des MDR mit. «Jetzt drücken wir alle gemeinsam die Daumen und hoffen am 25. April bei der Verleihung der Oscars auf ein: "And the Oscar goes to Kollektiv"», so Wille.

Der deutsche Beitrag für den Auslands-Oscar, «Und morgen die ganze Welt» von Regisseurin Julia von Heinz, war bereits bei der Vorauswahl ausgeschieden. Die 93. Oscar-Verleihung soll am 25. April stattfinden.

Oscar-Webseite

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH