Einen Tag nach der offiziellen Präsentation haben die ersten Besucher des Historischen Grünen Gewölbes die 2019 gestohlenen und später zurückgegebenen Schmuckstücke in ihrer Wandvitrine in Augenschein genommen. Er empfinde «große Freude», sagte ein Dresdner, der Freunde aus Frankreich durch Sachsens Schatzkammermuseum führte.
Ihn schockieren noch immer Brutalität und Respektlosigkeit gegenüber den Kunstschätzen und dem Museum. «Aber die Freude überwiegt», bekannte der 65-Jährige und machte seinen Freunden vor, wie die Juwelendiebe mit Äxten Löcher in das Spezialglas der Vitrine schlugen, um an die funkelnden Diamanten und Brillanten zu kommen - und sie dann aus ihren Befestigungen oder auseinanderrissen.
Am ersten Öffnungstag mit der nun üppiger bestückten Wandvitrine für die drei wichtigsten barocken Juwelengarnituren-Ensembles materiell und stilistisch zusammengehörender Schmuckstücke - waren «bis auf wenige Restkarten» ausverkauft, sagte eine Sprecherin der SKD.