Mehrere Motorräder stehen nun auf einem Parkplatz des Thüringer Landeskriminalamts: Die Polizei hat sie bei einer großangelegten Razzia im Rockermilieu sichergestellt. Die Beamten durchsuchten 18 Objekte in Sachsen, Thüringen und Bayern. Der Schwerpunkt der Ermittlungen lag in Südthüringen, sagte der Vize-Präsident des Thüringer LKA, Heiko Schmidt. Es geht um den Verdacht der schweren räuberischen Erpressung. Die Ermittlungen richten sich gegen zehn Deutsche im Alter zwischen 20 und 50 Jahren. Festnahmen gab es keine.
Rockergruppen und einzelne Mitglieder seien neben Veranstaltungen vor allem in sozialen Netzwerken intensiv aktiv, teilte das Innenministerium mit. Ein Bedrohungspotential lasse sich daraus derzeit nicht ableiten.
Details zu den Hintergründen der Taten wollte das LKA noch nicht bekanntgeben. Dafür sei es noch zu früh.
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