Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin setzen Mahnwachen in Sachsen Zeichen der Solidarität. Die Organisatoren des Dresdner CSD luden dazu ein, am Abend in der Altstadt gemeinsam der Opfer des Anschlags zu gedenken und Angehörigen und Betroffenen Mitgefühl auszudrücken, wie es in einer Mitteilung hieß. Am Montagabend folgen Mahnwachen in Leipzig am Markt und in Chemnitz am Roten Turm.
CSD Dresden feierte in Berlin mit
«Ich war gestern selbst in Berlin. Nur wenige Minuten bevor das Gelände rund um das Brandenburger Tor vollständig evakuiert wurde, befand ich mich im Gästebereich des CSD Berlin», sagte Ronald Zenker, Vorstandssprecher des CSD Dresden e.V. Die Erleichterung sei groß gewesen, als man gewusst habe, dass es allen rund 40 Menschen aus der Dresdner CSD-Familie, die in Berlin dabei waren, gut gehe. «Was bleibt, ist tiefe Betroffenheit. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die diesen schrecklichen Anschlag miterleben mussten.»