Bei einer großangelegten Aktion gegen Kinderpornografie und Kindesmissbrauch haben Ermittler in Chemnitz sowie im Landkreis Mittelsachsen und im Erzgebirgskreis mehrere Wohnungen durchsucht. Die Maßnahmen richteten sich gegen insgesamt 20 Tatverdächtige im Alter von 19 bis 62 Jahren, wie die Polizei mitteilte. Den Beschuldigten wird überwiegend der Besitz, die Beschaffung und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte vorgeworfen. Die Durchsuchungen fanden an zwei Tagen in der vergangenen und dieser Woche statt. Bei den Einsätzen stellten die Beamten zahlreiche Beweismittel sicher, darunter Mobiltelefone und Computer. Festnahmen gab es nicht. Die sichergestellten Geräte und Datenträger sollen nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen dauern an. Über den Ausgang der Verfahren entscheidet nach Abschluss der Ermittlungen die Staatsanwaltschaft. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten