Mit dem Beitritt in den «Digitalpakt Alter» will Sachsen ältere Menschen fit für die digitale Zukunft machen. Bis 2025 gebe das Bundesseniorenministerium mehr als 3,1 Millionen Euro für den digitalen Kompetenzerwerb älterer Menschen aus, teilte das sächsische Sozialministerium am Montag mit. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) begrüßte im brandenburgischen Falkensee die insgesamt elf Bundesländer im Bündnis.
Ziel des Bündnisses sei es, ältere Menschen bei der digitalen Teilhabe zu unterstützen und auf geeignete Lernangebote sowohl digital als auch vor Ort aufmerksam zu machen. Neben Sachsen beteiligen sich unter anderem auch Bayern, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen an dem Pakt.
«Ob Bankgeschäfte, der Kauf von Fahrkarten oder der Austausch mit Familienangehörigen über das Smartphone: viele Angebote und Möglichkeiten gibt es heute auch oder sogar nur noch digital», sagte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping. Der SPD-Politikerin zufolge dürfe niemand auf der Strecke bleiben. «Digitale Teilhabe älterer Menschen gehört zur Daseinsvorsorge und ist wichtig, um neuen Herausforderungen zu begegnen, aber auch um Potenziale zu nutzen.»