Ultraleichtflugzeug muss auf Feld bei Halbendorf notlanden
Am Montagabend ist es zwischen Halbendorf und Groß Düben zu einer Notlandung eines Flugzeugs auf einem Getreidefeld gekommen. Der Einsatz ereignete sich an der S130, wo Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst eng zusammenarbeiteten, um die Lage an der Unfallstelle zu sichern und die Pilotin zu versorgen. Nach bisherigen Erkenntnissen überschlug sich das Ultraleichtflugzeug bei dem Landemanöver und blieb auf dem Dach liegen. Als mögliche Ursache gilt ein technischer Defekt. Die 67-jährige deutsche Pilotin erlitt bei dem Vorfall nur leichte Verletzungen. Sie wurde noch vor Ort ambulant behandelt. Für die Rettungskräfte und die Einsatzkräfte der Feuerwehr stand zunächst die Absicherung der Maschine und des umliegenden Bereichs im Vordergrund, da das Flugzeug inmitten eines Getreidefeldes zum Stillstand gekommen war. Hinweise auf weitere Verletzte lagen zunächst nicht vor. Während der Bergungs- und Abschlepparbeiten musste die Ortsverbindungsstraße für rund eine Dreiviertelstunde gesperrt werden. Dadurch kam es am Abend kurzzeitig zu Einschränkungen im Verkehr.
Das beschädigte Ultraleichtflugzeug erlitt nach erster Einschätzung einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro beziffert. Wie stark das Getreidefeld selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist bislang noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache der Notlandung dauern an. Nach aktuellem Stand spricht vieles für einen technischen Defekt an der Maschine. Für die Einsatzkräfte endete der Vorfall trotz des spektakulären Unfallbildes vergleichsweise glimpflich, da die Pilotin nur leicht verletzt wurde und keine weiteren Personen betroffen waren.