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Pinktober in Zittau: Regionale Hilfe sichtbar machen

Pinktober in Zittau: Regionale Hilfe sichtbar machen
Foto: Stadtverwaltung Zittau
Beim Pinktober-Aktionstag im Zittauer Rathaus konnten Betroffene und Angehörige neue Unterstützungsangebote aus der Region kennenlernen. Die Rückmeldungen zeigen: Der Bedarf an Orientierung, Austausch und Hilfe ist groß.

Regionale Hilfe im Bürgersaal des Rathauses

Wie viel Unterstützung es bei einer Brustkrebserkrankung direkt in Zittau und der Region gibt, war für viele Besucherinnen des Pinktober-Aktionstages eine neue Erfahrung. In diesen Tagen  brachte die Stadt Zittau im Bürgersaal des Rathauses Beratungs- und Unterstützungsangebote zusammen. Im Mittelpunkt standen Informationen, persönliche Gespräche und die Frage, wo Betroffene und Angehörige konkret Hilfe finden können.

Mit dabei waren unter anderem die Psychosoziale Tumornachsorge des Landkreises Görlitz, das Brustzentrum Ostsachsen des Klinikums Oberlausitzer Bergland, die Onkologische Ernährungstherapie Zittau und die SCHKOLA Praxis für Ernährungsberatung. Ergänzt wurde das Angebot durch das Therapiezentrum Landmannsheim, die Orthopädie- und Rehatechnik Dresden GmbH, Brustkrebs Deutschland e. V. sowie Blueberry PhotoArt.

Informationen zu Nachsorge, Ernährung und Hilfsmitteln

Das Spektrum reichte von medizinischen und psychosozialen Informationen über Ernährung und Nachsorge bis hin zu Hilfsmitteln, Rehabilitation und Wohlfühlangeboten. Fachvorträge ergänzten das Programm und gaben einen Überblick über Strukturen, Ansprechpartner und wichtige Themen im Alltag mit einer Krebserkrankung.

Besonders gefragt waren Informationen zu Ernährung und Bewegung sowie zu psychosozialer Unterstützung und Nachsorge. Ein Vortrag stellte das Brustzentrum Ostsachsen und seine Angebote vor. Ein weiterer beschäftigte sich mit der Knochengesundheit und dem Schutz vor krebstherapiebedingter Osteoporose.

Wunsch nach mehr Übersicht und Austausch

Die Rückmeldungen der Besucherinnen machten deutlich, was künftig gebraucht wird: eine bessere Übersicht über vorhandene Beratungsangebote und mehr Möglichkeiten für Selbsthilfe und persönlichen Austausch. Eine Teilnehmerin fasste ihren Eindruck so zusammen: „Es gibt mehr Unterstützungsangebote, als mir bekannt war.“ Eine andere berichtete, dass sie das Gefühl mitnehme, mit der Krankheit nicht mehr allein gelassen zu werden.

„Genau das war das Ziel des Aktionstages: Menschen zusammenzubringen und sichtbar zu machen, welche Unterstützung es bereits vor Ort und in unserer Region gibt. Niemand sollte lange suchen müssen, wenn Fragen oder Sorgen auftauchen“, sagt Frau Seifert, kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Zittau.

Fortsetzung des Pinktober-Aktionstages im Jahr 2027

Die Rückmeldungen bestärken die Akteurinnen darin, das Angebot fortzuführen. Auch 2027 wird es in Zittau wieder einen Pinktober-Aktionstag geben. Dann sollen erneut regionale Anlaufstellen vorgestellt und Möglichkeiten für Information, Beratung und persönlichen Austausch geschaffen werden.

Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Zittau setzt sich für Chancengerechtigkeit, Teilhabe und ein respektvolles Miteinander ein. Dazu gehört auch, wichtige Themen sichtbar zu machen, Menschen zu vernetzen und den Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten zu erleichtern.