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Massive Störungen auf den Linien RE1 und RB60 zwischen Bischofswerda und Görlitz

Massive Störungen auf den Linien RE1 und RB60 zwischen Bischofswerda und Görlitz
Foto: Die-Laenderbahn-GmbH-DLB
Vandalismusschäden am Stellwerk Bautzen führen derzeit zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Bischofswerda und Görlitz. Reisende müssen mit Ausfällen, längeren Fahrzeiten und Busnotverkehr rechnen.

Vandalismus legt den Zugverkehr in Ostsachsen lahm

Aufgrund von Vandalismusschäden am Stellwerk Bautzen kommt es auf den Linien RE1 und RB60 zwischen Bischofswerda und Görlitz bis auf Weiteres zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr. Nur vereinzelt können Züge auf diesem Abschnitt verkehren, viele Verbindungen fallen aus oder werden durch Busnotverkehr ersetzt.

Bereits vor zwei Wochen hatte es in Ostsachsen wegen Kabelbeschädigungen zu Zugausfällen gekommen. Die aktuelle Störung verschärft die Lage nun erneut und betrifft vor allem Pendlerinnen, Pendler sowie Reisende mit Anschlüssen in der Region.

Reisende sollen wenn möglich auf Fahrten verzichten

Die Bahn bittet Fahrgäste, nicht zwingend notwendige Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben. Wer unterwegs sein muss, sollte sich auf deutlich längere Reisezeiten einstellen und, sofern verfügbar, parallel verkehrende Regionalbuslinien nutzen. Die betriebliche Lage kann sich kurzfristig ändern, deshalb ist vor der Abfahrt besondere Vorsicht geboten.

Alternative Reisemöglichkeiten nach Görlitz

Für Fahrten in Richtung Görlitz werden derzeit mehrere Umleitungen und Ersatzverbindungen empfohlen:

  • Dresden → Kamenz (S8) → Bautzen (Bus 530) → Görlitz
  • Dresden → Sohland (RE2/RB61) → Bautzen (Bus 511) → Görlitz
  • Dresden → Ebersbach (RE2/RB61) → Löbau (Bus 50) → Görlitz
  • Dresden → Zittau → Busersatzverkehr Zittau ↔ Görlitz

Echtzeitauskunft derzeit nur eingeschränkt nutzbar

Wegen der Störung liefern die Echtzeitauskunft und der DB Navigator aktuell keine verlässlichen Reiseinformationen. Angezeigte Zugläufe, Verspätungen, Ausfälle und Anschlüsse können von der tatsächlichen Betriebslage abweichen. Fahrgäste sollten daher zusätzliche Zeit einplanen und die Lage vor der Reise nochmals prüfen.

Über weitere Entwicklungen wird informiert. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten die Verantwortlichen alle Fahrgäste um Entschuldigung.