13 Millionen Euro für die Energieregion Lausitz
Millionenförderung für das DC-LabSaxony
Das gemeinsame DC-LabSaxony der Hochschule Zittau/Görlitz und der TU Dresden am Standort Zittau erhält eine Förderung in Höhe von 13 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium. Mit dem Geld wird die Forschungsinfrastruktur für Gleichspannungsnetze und Gleichspannungstechnologien deutlich erweitert und auf ein neues Niveau gehoben.
Die Förderung ist ein wichtiger Erfolg für die Energieregion Lausitz. Denn mit dem Ausbau des Labors entstehen bessere Bedingungen, um Lösungen für die Stromversorgung der Zukunft zu entwickeln. Gleichspannungstechnologien gelten als besonders effizient und ressourcenschonend und können die Verteilernetze bis zum Endkunden spürbar verbessern.
Forschung mit direktem Nutzen für die Praxis
Ein zentrales Merkmal des DC-LabSaxony ist die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern und Netzbetreibern. Dadurch können Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung überführt werden. Gleichzeitig profitieren auch Studierende und Lehrende, weil neue Erkenntnisse unmittelbar in die Hochschullehre einfließen.
Die Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Ausbildung macht das Projekt besonders wertvoll. Gerade für die Lausitz, die sich im Wandel zu einer Modellregion für klimaneutrale Energie- und Industrielösungen befindet, ist eine solche Infrastruktur von strategischer Bedeutung.
Stärkung für den Strukturwandel in der Lausitz
Die Lab-Erweiterung ist Teil des sächsischen Forschungsnetzwerks DC-Campus und ein Baustein für die technologische Transformation der Region. Sie unterstützt nicht nur die Entwicklung innovativer Energielösungen, sondern stärkt auch den Forschungsstandort Zittau und die gesamte Lausitz.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow würdigte den Erfolg ausdrücklich. Forschung und Entwicklung wie am DC-LabSaxony seien entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Die Förderung zeige zudem, dass die Hochschule Zittau/Görlitz und ihre Partner aus Wissenschaft und Industrie in diesem Bereich Technologieführer seien.
Bildrechte: hszg.de