Im «Zielbild Pflege Sachsen 2030» werden Investitionen von insgesamt 500 Millionen Euro und eine Stärkung von Beratungsangeboten gefordert. Das Papier haben die Landesverbände der Pflegekassen, die Liga der freien Wohlfahrtsverbände und private Leistungserbringerverbände gemeinsam erarbeitet. Ziel sei eine qualitativ hochwertige, gut vernetzte und bürgerorientierte Pflege in Sachsen, sagte Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK Plus.
Mit einem Investitionsprogramm von jährlich 100 Millionen bis 2030 sollen dem Papier zufolge Neubauten und Sanierungen von Pflegeeinrichtungen gefördert werden. Damit könnten die Eigenanteile der Betroffenen begrenzt und die finanzielle Belastung reduziert werden.