Mindestens 28 Menschen sind im vergangenen Jahr in Sachsen nach Drogenkonsum gestorben. Zudem wurden den Behörden drei Fälle von Betroffenen nachgemeldet, die bereits im Jahr zuvor ums Leben kamen, wie eine Kleine Anfrage von Linke-Politikerin Juliane Nagel im Landtag ergab. Zwischen 2019 und 2023 lagen die Zahlen zwischen 20 und 24 Todesfällen.
Nagel zeigte sich besorgt. «Die Landesregierung muss sich stärker für Prävention und angemessene Behandlungsmöglichkeiten einsetzen. Dies muss sich auch in der Finanzierung von Beratungs- und Behandlungsangeboten im Doppelhaushalt 2025/26 niederschlagen», erklärte die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel.