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Steigende Infektionszahlen: Massentest in Hoyerswerda

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Sachsen steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter - allerdings auf niedrigem Niveau. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden am Dienstag 274 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Damit liegt die Wocheninzidenz bei 84,4 und damit etwas niedriger als am Tag zuvor (86,7). Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche gilt als wichtiger Richtwert für den Verlauf der Pandemie und für mögliche Lockerungen. Bundesweit liegt die Inzidenz derzeit bei 68. In Sachsen wurden zudem binnen eines Tages 14 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Der Vogtlandkreis ist weiter der Landkreis mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz in Sachsen. Sie lag bei 251,3 und war damit die fünfthöchste bundesweit.

Unterdessen hat der Landkreis Bautzen in Hoyerswerda mit einem Corona-Massentest begonnen, um auftretende Virusmutationen schneller aufzuspüren. Das Angebot sei sehr gut angenommen worden, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Für Dienstag waren sämtliche Termine ausgebucht, für Mittwoch könnten sich Interessenten für die kostenlosen Tests in der Veranstaltungshalle «Vis à Vis» online noch anmelden. Rund 600 Tests können nach Angaben des Landratsamtes pro Tag absolviert werden.

Auch die Impfungen in Sachsen gehen weiter voran. Laut dem RKI gemeldeten Zahlen wurden bisher in Sachsen insgesamt rund 390 500 Impfdosen verabreicht. Sachsen liegt mit einer Impfquote von 6,7 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden von dem Impfstoff Astrazeneca keine Reserven zurückgehalten, weil die Lieferung als sicher gilt. Wurde von dem Impfstoff Biontech/Pfizer zunächst die Hälfte für die zweite Impfung zurückgelegt, sind es nach geänderter Empfehlung des Bundes mittlerweile nur noch 20 bis 25 Prozent, um mehr Menschen impfen zu können.

RKI Fallzahlen

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH