Nach dem Start in die neue Corona-Impfsaison verzeichnen Sachsens Kassenärzte bislang nur wenige Anfragen. In den Praxen gebe es keine gesteigerte Nachfrage nach Coronaimpfungen, sagte der Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung, Klaus Heckemann, der Deutschen Presse-Agentur. «Der Impfstoff steht in ausreichenden Mengen zur Verfügung.»
Schwierig für die Ärzte sei, dass keine Einzeldosen bestellt werden könnten. Das bedeute für die Praxen erheblichen Mehraufwand bei der Koordination der Termine. Denn alle Dosen müssten am selben Tag verimpft werden, um nicht zu verfallen, erklärte Heckemann, der in Dresden praktiziert.
Für die Impfung ist seit Wochenbeginn ein weiterentwickeltes Präparat von Biontech/Pfizer verfügbar. Der Impfstoff wurde angepasst an die Omikron-Sublinie XBB.1.5. Erreicht werden soll damit ein besserer Schutz vor aktuell kursierenden Varianten, vor allem vor schweren Corona-Verläufen und Krankenhausaufenthalten. Für die Impfsaison 2023/24 sollen 14 Millionen Dosen des Präparats zur Verfügung stehen.