Die Versorgungslage mit lebensrettenden Blutpräparaten ist laut dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Berlin, Brandenburg und Sachsen «auf einem niedrigen Niveau stabil». «Das heißt, die Patientenversorgung ist über alle Blutgruppen hinweg für mindestens anderthalb Tage gesichert», teilte DRK-Sprecherin Susanne von Rabenau mit. Die Lage sei zunächst zufriedenstellend, könne aber nur so bleiben, wenn kontinuierlich stabil weiter gespendet werde, da die Präparate teilweise nur vier Tage haltbar seien.
In Berlin und Brandenburg werden den Angaben nach täglich rund 600 Spenden benötigt, um den Bedarf von Kliniken und Arztpraxen zu decken. In Sachsen seien es 650. Bei erheblich weniger Spenden an wenigen Tagen hintereinander wären die Bestände in den Depots sehr schnell verbraucht. Die Patientenversorgung wäre dann nicht mehr vollumfänglich gesichert, warnte von Rabenau.