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Land erwartet im Februar Impfstoff für etwa 120 000 Menschen

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Sachsen rechnet im Februar mit Impfstoff für gut 120 000 Menschen. «Für Biontech wurden Lieferungen über circa 157 000, für Astrazeneca über etwa 74 000 und für Moderna über 13 200 Dosen avisiert», teilte das sächsische Sozialministerium am Montag auf Anfrage mit. Insgesamt erwartet man im Freistaat also 244 200 Impfdosen und damit mehr als ursprünglich angekündigt. Nach altem Stand war eine Lieferung von 136 500 Dosen vorgesehen. Laut Ministerium erfolgten seit Beginn der Impfungen am 27. Dezember 88 576 Erstimpfungen und 16 322 Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von Biontech. Bei Moderna waren es seit 22. Januar 1043 Erstimpfungen.

Das Sozialressort stellte klar, dass die Terminvergabe bei den Impfungen aktuell nicht komplett ausgesetzt sei. «Wenn Impfstoffdosen durch mobile Teams oder Impfzentren nicht verimpft wurden und nicht am Abend des gleichen Tages verimpft werden müssen, gehen sofort die entsprechenden Termine in die Terminvergabe des Buchungssystems», hieß es. Wie bisher würden beim Eingang neuer Impfstoffe im Lager die entsprechenden Impftermine im Buchungsportal freigeschaltet. Sollten mehr Impfstoffe kommen, stünden damit auch mehr freie Termine zur Verfügung. Die Priorität liege immer noch beim Impfen in den Alten- und Pflegeheimen durch mobile Teams.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH